Wichtige Bezge zwischen
privatwirtschaftlichen und staatlichen Leistungen
Der Bereich der Darstellenden Kunst in der
Schweiz weist die fr den kulturellen Sektor charakteristischen Strukturen auf.
Der ffentlich gefrderte Bereich kmpft zunehmend mit knappen finanziellen
Mitteln. Die Diskussion zwischen Kantonen ber die Abgeltung von
Zentrumsleistungen oder wie etwa im Fall des Opernhauses Zrich die
Verlagerung der Lasten von kommunaler auf kantonale Ebene unterstreichen die
zunehmend prekre Situation. Es erstaunt denn nicht, wenn von Seiten der
ffentlichen Kulturfrderung vermehrt Strategieanstze formuliert werden,
welche darstellende Knstler zum Markt hin frdern wollen. Der
intermedire Bereich ist gekennzeichnet durch eine reiche, lokal und regional
verankerte Laienszene, welche nicht zuletzt auch den fderalistischen,
kleinrumigen Strukturen der Schweiz entspricht.
Fr den kulturwirtschaftlich relevanten (privatwirtschaftlichen) Bereich zeigen
die nun vorliegenden Daten, dass insbesondere die Theaterhuser und
Konzerthallen, sowie die Theater- und Balletgruppen und die selbstndigen
Bhnenknstler in klassischen Mischstrukturen ttig sind. Ihr jhrlicher
Gesamtumsatz von rund 230 Mio. CHF weist einen bedeutenden steuerfreien Anteil
auf: fr die Theater- und Balletgruppen und die selbstndigen
Bhnenknstler1 sind dies 35 Mio. CHF (bei einem steuerpflichtigen Anteil von
28 Mio. CHF), fr die Theaterhuser und Konzerthallen 101 Mio. CHF. (bei einem
steuerpflichtigen Anteil von 64 Mio. CHF). Umgekehrt verhlt es sich fr die
Bereiche der Theater-, Konzertkassen und sonstige Hilfsdienste und fr Zirkusse
und Puppentheater: hier berwiegt der steuerpflichtige Anteil klar. >>>
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28.07.2004 Die Studie "Kulturwirtschaft Schweiz" ist vergriffen. Sie steht nun in der Rubrik "Forschung" online zur Verfgung.